Cantaurora (seit 1997)

Das in Graubünden beheimatete Vokalensemble Cantaurora möchte «Morgenstimmung» im Gesang hörbar machen. In ausgeglichenen Registern erarbeitet sich dieser Favoritchor mit Vorliebe A-cappella-Literatur. Unter der Leitung von Peter Appenzeller pflegt das Ensemble hörendes Singen und freie Interpretation. Für Stimmbildung und Sprachschulung wirken die beiden Vizedirigentinnen Silvia Matile-Eggenberger und Corina Barandun Gertschen.

Cantaurora 2019

cantaurora, ilanz 2019 (bild: leo hagmann)

Ein Kennzeichen des Chores ist es, unterschiedliche Konzerträume klanglich phantasievoll zu nutzen. Dabei tritt Cantaurora gerne doppel- und mehrchörig auf oder in kleineren Formationen bis hin zum Quartett. Ein Höhepunkt war 2018 unser 20-stimmiger Beitrag zum 40-stimmigen «Spem in alium» von Thomas Tallis.

In den letzten Jahren widmete Cantaurora sich kompositorischen Höhepunkten aus der Schweiz, dem Norden, aus Italien oder England und sucht den verschiedenen Klangqualitäten möglichst nahe zu kommen. Das jüngste Projekt «Angelis suis» entspringt dem Wunsch, gemeinsam mit dem Publikum, mittels entsprechender Kompositionen in die Engelswelt hinein zu hören.

Cantaurora 2019

cantaurora, ilanz 2019 (bild: leo hagmann)

Neben getreuem Nachempfinden der musikgeschichtlichen Epochen ist Cantaurora auch gegenüber zeitgenössischen Uraufführungen aufgeschlossen, oft von ihrem Dirigenten Peter Appenzeller. Zuweilen werden oratorische Werke in Zusammenarbeit mit bekannten Orchesterformationen kammermusikalisch aufgeführt. So wird demnächst Bachs «Magnificat» auf dem Programm stehen.

Das freudige Zusammenwirken dieser engagierten Ensemblesängerinnen und -sänger sorgt im Kanton Graubünden und weit darüber hinaus für neue Hörerlebnisse und manche kompositorische Überraschung.